Oralchirurgie

Ein Fachzahnarzt für Oralchirurgie muß nach der deutschen Fortbildungsordnung für Zahnärzte - nach abgeschlossenem Zahnmedizinstudium und allgemeinzahnärztlichem Jahr – durch eine dreijährige Fachzahnarztausbildung erworben werden. Alleine schon durch die vielfältige Erfahrung im Laufe dieser Ausbildungszeit sowie die langjährige Arbeit in der eigenen Praxis machen den Oralchirurgen zum kompetenten Ansprechpartner.

Die Oralchirurgie umfasst nahezu alle im Bereich der Mundhöhle durchführbare Operationen, aber auch Mundschleimhauterkrankungen und Erkrankungen der Kiefergelenke.

In unserer Praxis wird das gesamte Spektrum der ambulant durchführbaren oralchirurgischen Eingriffe, vornehmlich der Implantologie, angeboten.

Ein Schwerpunkt unserer Praxis ist die Durchführung von oralchirurgischen Eingriffen in Narkose.

Vor allem für Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen und behinderte Menschen sind Behandlungen in Narkose empfehlenswert. Die Narkosen werden von unserem erfahrenen Facharzt für Anästhesie vorgenommen.

Weisheitszähne

Bei über 80% der Bundesbürger ist der Kiefer für die Weisheitszähne zu klein.

Schmerzen, Entzündungen und Zahnverschiebungen sind häufige Folgen.

Heutzutage ist daher die frühzeitige Entfernung ein Standardeingriff.

Ein Oralchirurg ist speziell ausgebildet auch tief im Kiefer (verlagert) liegende Weisheitszähne sicher und schmerzfrei zu entfernen.

Der Eingriff kann in Lokalanästhesie oder Narkose problemlos ausgeführt werden. Bei fachkundiger Betreuung nach der Operation sind die früher gefürchteten Beschwerden minimal.

Wurzelspitzenresektion

Bei der Wurzelspitzenresektion handelt es sich um ein operatives Verfahren, dass es erlaubt Zähne zu erhalten, deren Wurzeln durch Entzündungen bereits erheblich geschädigt sind.

Bei dieser Operation wird die äußerste Spitze der Zahnwurzel abgetrennt. Um die Ausheilung zu verbessern, besteht zusätzlich auch die Möglichkeit, den entstandenen Knochendefekt mit einem sogenannten Knochenersatzmaterial aufzufüllen. Nach erfolgreichem Eingriff bleibt der Zahn stabil und kann für spätere Zahnersatzmaßnahmen verwendet werden.

Der Eingriff kann in unserer Praxis in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) durchgeführt werden.

Schmerztherapie

Chronische oder häufig auftretende Kopf- und Gesichtschmerzen können vielfältige Ursachen und Erscheinungsformen haben, die unterschiedliche Behandlungsmethoden erfordern.

Ursache dieser Zustände sind häufig akute Entzündungen der Zähne, des Zahnfleisches und des Kieferknochens, die meistens mit Schwellung und Schmerzzuständen verbunden sind.

Neben einer medikamentösen Behandlung werden meist auch chirurgische Maßnahmen (Eröffnung des Entzündungsherdes) notwendig, die in unserer Praxis schonend und schmerzarm durchgeführt werden.

Verlagerte Zähne

Durch unterschiedliche Entwicklungsstörungen kann es dazu kommen, dass manchmal Zähne im Kieferknochen liegen bleiben.

Die Entfernung dieser sogenannten verlagerten Zähne kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden.

Häufig kommt es zu Entzündungen, Geschwulstbildung oder zu Beeinträchtigung und Abbau benachbarter Zahnwurzeln.

Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) oder in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) problemlos in unserem Operationsbereich durchgeführt werden.

Kiefernhöhlenoperationen

Entzündungen der Kieferhöhlen haben ihren Ursprung in Erkrankungen im Nasen- und Zahnbereich. Sind die Zähne die Ursache, wird der Eingriff in der Regel durch einen Oralchirurgen durchgeführt.

Bei einem solchen Eingriff wird die Kieferhöhle eröffnet und krankes Gewebe unter Schonung und weitgehender Erhaltung der Schleimhaut in den Kieferhöhlen entfernt.

Je nach Art und Umfang der Operation ist auch ein minimalinvasives Vorgehen, beispielsweise mit Einsatz von speziellen Endoskopen möglich.

Entzündungen im Mund-/Kieferbereich

Akute Entzündungen im Mund-/ Kieferbereich werden häufig durch krankheitserregende Mikroorganismen hervorgerufen.

Starke Schmerzen, Fieber und ausgeprägte Schwellungen im Gesichtsbereich sind hier oft alarmierende Symptome.

Ursache einer solchen akuten Entzündung können Zähne, Zahnfleisch, Speicheldrüsen oder Gesichtsweichteile sein.

Um schlimme Folgen zu vermeiden, ist eine schnelle operative Eröffnung und Reinigung der entzündeten Bereiche dringend erforderlich.

Unterstützend ist zumeist eine begleitende Behandlung mit einem Antibiotikum notwendig.

Erkrankungen der Speicheldrüsen

Erkrankungen der Speicheldrüsen gehen oft mit Schwellung und Schmerzen unter der Zunge oder vor dem Ohr einher.

In der Regel nehmen die Beschwerden in Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme zu. Ursache sind meist Entzündungen der entsprechenden Speicheldrüsen oder eine Verstopfung des Drüsenausführungsgangs durch sogenannte Speichelsteine.

Die Behandlung der Entzündung erfolgt meist medikamentös, während die Speichelsteine durch einen kleinen chirurgischen Eingriff entfernt werden sollten. Dieser wird in der Regel in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt.

Kieferorthopädische Chirurgie

Fehlstellungen von Zähnen im Ober- und Unterkiefer können nicht nur das Aussehen eines Menschen erheblich beeinträchtigen, sondern sind oft auch Ursache von Störungen und Beschwerden bei der Sprache und der Nahrungsaufnahme.

Nach einer gründlichen Analyse können solche Fehlbildungen durch eine Operation korrigiert werden. Diese Eingriffe können je nach Schweregrad auch unter Vollnarkose (Allgemeinanästhesie) in einem speziell dafür ausgestatteten Operationsraum bei uns durchgeführt werden.

Traumatologie

Bei Verletzungen im Zahn- oder Kieferbereich, wie sie beispielsweise durch Unfälle entstehen, müssen häufig wiederherstellende Maßnahmen durchgeführt werden.

Dazu gehören unter anderem das Wiedereinsetzen verloren gegangener Zähne, das Schienen von Knochenbrüchen im Alveolarkammbereich und die operative Versorgung von Weichteilverletzungen im Mund- und Kieferbereich.

Mundschleimhaut- und Kieferveränderungen

Entzündliche Erkrankungen, gut- und bösartige Geschwülste können zu Veränderungen von Mundschleimhaut und Kieferknochen führen.

Nach gründlicher klinischer Untersuchung wird häufig zunächst eine Gewebeprobe zur genauen mikroskopischen und histologischen Untersuchung entnommen.

Nach vorliegendem Befund wird eine entsprechende Behandlung festgelegt. Das kann sowohl eine medikamentöse Therapie, eine strahlentherapeutische oder operative Behandlung sein und gegebenenfalls eine Kombination der unterschiedlichen Verfahren.

Die Untersuchung, Diagnostik und Behandlung solcher Veränderungen sollte so frühzeitig wie möglich erfolgen, um einen günstigen Behandlungsverlauf zu ermöglichen.

Kieferorthopädische Implantate (TAD's)

Der Wunsch nach schönen, harmonischen Zähnen wird in der heutigen Zeit immer mehr geäußert. Kieferorthopädische Behandlungen sind daher weiter auf dem Vormarsch.

Waren diese in der Vergangenheit eher selten und oftmals mit Spott überzogen, so sind sie heute geradezu selbstverständlich, vor allem bei jugendlichen Patienten.

Das zentrale Problem aller Zahnbewegungsmaßnahmen bei einer kieferorthopädischen Behandlung ist allerdings das Auftreten von Gegenbewegung, d. h. es werden oft Zähne bewegt, die eigentlich nicht bewegt werden sollten.
Durch die Verwendung sogenannter kieferorthopädischer Implantate, auch TAD's  (englische Abkürzung für Temporary Anchorage Device) genannt, kann eine stabile Verankerung erreicht werden.

Diese Form der Verankerung hat geradezu zu einer Revolution in der Kieferorthopädie geführt und neue Maßstäbe  in der Behandlung gesetzt.

Wir bieten auf Wunsch ein derartiges Implantatsystem an. Diese moderne Form der KFO – Therapie wird privat liquidiert.